Flutkatastrophe Mosambik

Pfarrei

Liebe Gemeinde!

Tausende Menschen warten auf Unterstützung! Die spanischen Ordensschwestern unserer Pfarrei, die „Schwestern von der Liebe Gottes“, haben eine Ordensniederlassung in dem von dem Zyklon „Idai“ überfluteten Mosambik. Gemeinsam mit vielen tausenden Menschen fehlt es den Schwestern und den ihnen anvertrauten Menschen am Lebensnotwendigen.

Alle Seelsorgerinnen und Seelsorger unserer Pfarrei haben gemeinsam beschlossen, zugunsten der Schwestern und deren Arbeit eine Türkollekte am 13./14. April 2019 in allen Kirchen unserer Pfarrei abzuhalten. Sollten Sie gerne eine größere Spende tätigen wollen, können Sie dies auch gerne unter der folgenden Kontoverbindung tun. Ihre Geldspende leiten wir gerne weiter. Spendenkonto:

Pfarrei St. Augustinus
IBAN: DE78 4205 0001 0101 0786 68
Verwendungszweck: Mosambik

Ihr Pastor Mirco Quint 

 

Auszug
aus dem Brief von Schwester Rocio zur Lage in Mosambik
(Übersetzung)
Murraça, 31.03.2019 

Liebe Sr. Consuelo,liebe Freundinnen und Freunde,[…]
Es gibt nur ein Wort, wenn man die Dörfer besucht: Hunger. Und das Schlimmste ist, dass
keine mittelfristige Lösung in Sicht ist […] Die gegenwärtige
Ernte ist verloren, und die nächste Aussaat kann nicht erfolgen. Was
können diese armen Familien tun? Können die Felder im Oktober oder
November überhaupt wieder bearbeitet werden? Abgesehen davon, gibt
es noch zwei weitere Probleme: Zuallererst das Gesundheitsproblem:
Malaria und Durchfall: Die stehenden Gewässer sind Brutstätten für
Moskitos. Der mangelnde Schutz führt zu Malariaepidemien […] Das
zweite Problem: die Krokodile. Nachdem der Sambesi über die Ufer
getreten war, verließen auch viele Krokodile den Fluss und blieben
in den stehenden Gewässern. Dies ist nun eine ständige Gefahr für
die Menschen […] Personen wurden angegriffen und verloren dabei
einen Arm oder ein Bein. […] Bisher haben wir, so gut es ging,
individuelle Hilfe geleistet. So haben wir die von verschiedenen
Organisationen zur Verfügung gestellten Nahrungsmittel verteilt. […]
Es gibt nun drei Dinge, die am nötigsten anzugehen sind: Nahrung,
Medizin und Wiederaufbau der zerstörten Häuser. Zur Zeit haben wir
247 obdachlose Familien gezählt, die in Lagern leben, zusammen mit
anderen Familien oder sehr oft auch in noch einigermaßen brauchbaren
Wellblechhütten. […] Aus Deutschland, Portugal und Spanien
erhalten wir Unterstützung von Verwandten und Freunden. Sie sind
Zeichen der Nähe, die uns ermutigen, uns weiterhin mit Engagement,
Begeisterung und Zuneigung einzusetzen und in dieser dramatischen
Situation zu helfen.  […] Danke, liebe Freundinnen und Freunde, für
eure Großzügigkeit […] Der Herr, reich an Großzügigkeit, wird
nichts ohne Lohn lassen.  […]

Mit den herzlichsten Grüßen,
Maria vom Rocío
(Schwester von der Liebe Christi, Mosambik)

 

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